Filmvorstellung: Hugo Cabret

 

© Paramount Pictures


Inhaltsangabe: 🕑🚂 🔧⚙️

Paris, 1931. Der 12-jährige Waisenjunge Hugo Cabret (Asa Butterfield) ist für das Aufziehen der großen, mechanischen Uhren im Bahnhof Montparnasse zuständig, aber dies eher unfreiwillig. 
Sein Vater (Jude Law), der als Uhrmacher in einem Museum arbeitete, kam dort bei einem schweren Brand ums Leben. Sein alkoholkranker Onkel Claude (Ray Winstone), der für die Uhren im Bahnhof zuständig ist, nahm ihn daraufhin bei sich auf und lehrte ihn seine Arbeit. Doch schon kurze Zeit später ist der Onkel plötzlich spurlos verschwunden. Seine Leiche wird nach ein paar Monaten aus der Seine geborgen. Völlig auf sich allein gestellt und ohne Bezahlung, setzt der 12-Jährige die Arbeit seines Onkels fort, wohnt unbemerkt hinter den Mauern des großen Bahnhofs und hält sich mit täglichen Diebstählen über Wasser. Dabei läuft er stets Gefahr, vom Bahnhofsvorsteher Inspektor Gustave (Sacha Baron Cohen) erwischt zu werden. 
 
Das Einzige, was Hugos Vater ihm überlassen hatte, war eine merkwürdig aussehende, mechanische Puppe, die über ein Uhrwerk gesteuert und durch einen herzförmigen Schlüssel gestartet wird. Sein Vater fand sie einst auf dem Dachboden des Museums, zusammen mit einem kleinen Schreibtisch, Papier und einem Tintenfass mit Füller. Da der Mechanismus des Geräts allerdings defekt ist, versuchen zunächst Hugo und sein Dad diesen zu reparieren. Nach dessen Tod will nun der Junge das Gerät wieder flott machen, da er glaubt, dass die Puppe ihm eine Botschaft seines Vaters aufschreiben könne, aber die nötigen Ersatzteile sind schwer zu beschaffen. Hugos Vater fertigte in einem Notizbuch kleine Skizzen der roboterartig aussehenden Figur an, so dass der 12-Jährige wusste, welche Teile er noch benötigte.
 
Wie gut, dass es im Bahnhof Montparnasse einen Spielwarenladen gibt, mit mechanischem Spielzeug und Süßigkeiten. Als der Besitzer des Ladens namens Georges (Ben Kingsley) ihn allerdings beim Diebstahl einer Spielzeug-Maus erwischt, muss Hugo ihm alles aushändigen, was er in seinen Taschen hat. Doch der Junge hat außer ein paar Zahnrädern und dem Notizbuch seines Dads keinen Besitz. Erstaunlicherweise zeigt Georges enormes Interesse an den Skizzen im Notizbuch und nimmt es an sich. Da nun aber Hugo dieses Notizbuch für die Reparatur der Puppe benötigt, lässt er nicht locker, um es wieder zu bekommen. Hilfe bekommt er dabei von Georges Paten-Kind Isabelle (Chloë Grace Moretz), die gerne liest und Abenteuer erlebt. Seltsamerweise trägt sie einen herzförmigen Schlüssel um den Hals und auch ihr Patenonkel Georges scheint ein Geheimnis zu hüten.
Spielfilm, USA 2011, ca. 121 Min., FSK: 6. [Originaltitel: Hugo]. 
 

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