Filmkritik: Full Metal Jacket
© Warner Bros. Film GmbH Köpfe werden kahlrasiert, die Männer blicken teilnahmslos ins Leere. Schon zu Beginn des Streifens wird dem Zuschauer klar, dass hier wird keine leicht-lockere Komödie, sondern ein Antikriegsfilm, der die ganze Sinnlosigkeit eines Konflikts in Bildern einfängt. Nun, wo befinden wir uns hier? Es ist 1967 und der erste Handlungsort das harte Ausbildungs-Camp der US-Marines auf Parris Island, South Carolina. Hier herrscht gnadenloser Drill durch den Gunnery Sergeant Hartman (R. Lee Ermey). Die auszubildenden Soldaten werden gleich am Anfang von ihm beschimpft und mit Spitznamen versehen, die ihre Charakter oder ihre Herkunft beschreiben. Zum einen ist da "Private Joker", eigentlich James T. Davis (Matthew Modine), der versucht, dem ganzen Drill mit Humor und Aufsässigkeit zu begegnen, zum anderen der psychisch labile "Private Paula", Leonard Lawrence (Vincent D´Onofrio), der ständig Fehler macht und vom Drill Sergeant dafür be...